Antennen stehen auf Empfang

Montag, 03.11.2008

Antennen stehen auf Empfang
Jürgen Beckers und die Uraufführung des neuen "Hausmann"-Programms

Von Wilfried Rhein

Alsdorf. Allein die Ankündigung des neuen, großen Programms hatte bereits für Spannung gesorgt. Die "schöpferische Pause" bis dahin, weit über ein halbes Jahr, aber glich einem Entzug. Die Fans von Jürgen Beckers hatten ihre Antennen auf Empfang gerichtet, sollte das fertige Produkt "Mensch Hausmann … wie das Leben so spielt" vorgestellt werden. Das war am Freitag der Fall. Und einen Empfang vorweg gab es auch.

Der Treff für geladene Gäste war schon so etwas wie "richtiges Theater". Der Aachener Bühnen- und TV-Regisseur Claus Schmitz, Hausmanns Coach, war da. Das Orchester, Harald Claßen aus Würselen, war angetreten.
Der Technische Stab, Ernst Erasmus aus der Stadthalle, zog - später mit seinen verlässlichen Kräften Daniel und Sven - die Regler. Managerin Sandra Beckers wachte über den funktionierenden Ablauf. Und die übliche Entourage aus dem öffentlichen Leben, der Sponsoren und der Journaille ließ sich sehen.

Natürlich auch die Hauptdarsteller des Mehrpersonenstücks: Hoengener und Ofdener, Regionale und Überregionale, Gewöhnliche und Außergewöhnliche. Alles er - dieser Jürgen B. Hausmann.

"Pause gut genutzt…"

Der Alsdorfer Kabarettist hat verwechslungsfrei sein jüngstes Programm "Mensch Hausmann … wie das Leben so spielt" getauft. In der bevorstehenden Session kann er sich mit Ehefrau Sandra auf eine weitere Taufe einstellen. Denn das Management ist erkennbar schwanger. Jürgen Beckers betonte an diesem Freitagabend in der Stadthalle, er habe "die schöpferische Pause gut genutzt…"

Damit meint er die besondere Fähigkeit seines Hausmanns, sich dort aufzuhalten, wo Töpfe und andere Fettnäpfchen stehen. Wo Menschliches und Tierisches lebt. Zweieinhalb Wochen nach dieser Premiere will sich das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) in Köln eine Auskopplung solcher Erfahrungen und Küchenerlebnisse in die Kameras diktieren lassen. Sendetermin fürs 10. "Karnevalissimo" soll der 17. Februar 2009 sein.

Doch zuvor freut sich Jürgen Beckers auf sein Publikum in seinem Wohnzimmer - die Alsdorfer Stadthalle. Da kann er drauf bauen. Auf das Haus und seine große Gemeinde, mit abklingenden Entzugserscheinungen.

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